Kochen mit Rita

Am 9.5.2015 war wieder Nudelntag. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr.

Wandertag mit Heiner 6.2.2015

Am 6.2.2015 starteten pünktlich um 9:45 Uhr 15 DIG-Wanderer bei winterlichen Temperaturen zu einer Winterwanderung beim Treffpunkt Zenja
Entlang dem „roten Weg“ (heute war es ein „weißer Weg“) ging es Richtung Krailling.
Der direkte Weg über Maria Eich war wegen Baumfäll-Arbeiten gesperrt, aber trotzdem erreichten wir überpünktlich das griechische Restaurant Knossos.
Hier gab es gut und preiswert ein Mittagsmenü. So gestärkt wanderten wir über den Wallfahrerweg weiter nach Freiham.
Höhepunkt war eine Führung durch das Schloss Freiham, der sich auch 4 weitere DIG-Mitglieder anschlossen.
In zwei Gruppen, die sich abwechselten, wurden wir über die Geschichte des Ortes, frühere Besitzer und ihre familiären Verbindungen informiert und machten einen sehr informativen Rundgang durch die Räumlichkeiten.


Schloss Freiham

 

 Einige DIG-Damen vor dem einzigen heute noch in München befindlichen originalen Kamin, der von Benjamin Thompson, dem späteren Grafen Rumford, erbaut wurde (auch auf dem Foto: Herr Baumeister vom Verein der Freunde Freihams)












Die Gruppe Im Treppenhaus vom Schloss Freiham
















 Die Gruppe unter einer Tafel aus der Gründungphase des heutigen Gebäudes, das verschollen war und erst kürzlich durch Zufall in einem Stall entdeckt wurde. 












Wandertag mit Heiner

Wegen dem Streik der Lokführer konnte die Anfahrt nicht wie geplant mit der S-Bahn erfolgen. Stattdessen fuhren die 17 Teilnehmer mit dem PKW zum Bahnhof Seefeld-Hechendorf. Pünktlich wie verabredet um 10:15 Uhr startete die Gruppe und wanderte im Uhrzeigersinn um den Wörthsee herum. Bemerkenswert war die besonders schöne herbstliche Laubfärbung. Um kurz nach 13:00 Uhr und gewanderten 11 km erreichten wir Auing und kehrten dort im Gasthof Dietrich ein. Hier erwartete uns eine vorbereitete gemeinsame Tafel. Schon kurze Zeit später wurden die dringend erwarteten Getränke und bald danach ein wohlschmeckendes und von den Portionsgrößen her sehr reichliches Essen serviert. Danach ging es ca. 60 Minuten über die Höhen oberhalb des Wörthsees zurück zum Startpunkt. Insgesamt wanderten wir 15,2 km.



Radtour 3.10.2014

Mit der Zielsetzung „möglichst grün und abgasarm München zu durchqueren und nördlich zu umrunden“ starteten am 3.10.2014 zwölf DIG-Radler am Bahnhof Harthaus.
Vor dem Start wurde dem „Geburtstagskind“ Bruno ein nachträgliches Ständchen auf Deutsch und Italienisch gebracht.
Dann ging es – zunächst noch im Nebel - über Freiham und kleinen Nebenstraßen in den Pasinger Stadtwald und dort entlang der Würm bis zum Pasinger Bahnhof.        

Von dort radelten wir entlang dem Nymphenburger Kanal weiter. Dieser Kanal beginnt unter dem Namen Pasing-Nymphenburger Kanal als Abzweig der Würm im Stadtteil Pasing. Ab 1701 ließ Max Emanuel das Schloss Nymphenburg vergrößern, den Garten umgestalten und diesen Kanal anlegen. Der Kanal führt an Obermenzing vorbei in östlicher Richtung schnurgerade direkt auf Schloss Nymphenburg zu. Vom Abzweig aus der Würm bis zum Eingangsgitter in den Schlosspark ist der Kanal rund 2,8 km lang und hat auf dieser Strecke ein Gefälle von vier Metern [die Würm verliert durch den Abfluss etwa ein Drittel ihres Wassers; nach seinem Eintritt in den Schlosspark speist der Kanal die an dessen Westende gelegene Kaskade wie auch das gesamte Wassersystem des Parks einschließlich des Großen und Kleinen Sees. Durch das Wasser des Kanals werden auch die Pumpwerke des Schlosses Nymphenburg angetrieben, die das Wasser für die Springbrunnen im Schlosspark unter Druck setzen]
Der Kanal setzt seinen geraden Lauf durch den Schlosspark fort, teilt sich vor dem Großen Parterre aber in zwei Arme, die die beiden Seitentrakte des Schlosses unterfließen, um sich vor dem Schloss zu einem Teich mit Fontäne wieder zu vereinen. Jeder der beiden Arme ist etwa 750 m lang.
Vor dieser Fontäne bewunderten wir bei einer Trinkpause die schönen Blumen und den Ansturm der Touristen.

Von dort fließt der Kanal unter dem Namen Schlosskanal in Fortsetzung seiner ursprünglichen Achse ebenfalls schnurgerade in Richtung Neuhausen, wo er im Bassin Hubertusbrunnen endet. Der Schlosskanal ist rund 1,5 km lang.
Unser Weg führte uns am Hubertusbrunnen vorbei auf einer „Radl-Autobahn“ in den Olympiapark und von dort in den nördlichen Teil vom Englischen Garten. Hier lichtete sich langsam der Nebel und gab in den Isarauen weiter nördlich immer wieder sonnige Blicke auf die Isar frei.

Weiter nördlich zweigte unser Weg nach Westen ab und führte uns – wieder an einem Kanal entlang – zum Schloss Schleißheim.
Dort wurde eingekehrt; nachdem Hunger und Durst gestillt waren bewunderten wir die Schlossanlage.

Dann ging unsere Strecke weiter in westlicher Richtung zur Regattastrecke der Olympischen Spiele.
Dort fanden wir eine warme, sonnige Lokalität – hervorragend geeignet für eine zweite längere Rast mit Optionen für Kaffee, Eis und Liegestühlen auf weißem  Sand (letzteres wurde aber von unserer Gruppe „verschmäht“)

Am Würmkanal ging es weiter bis Karlsfeld.
Der Würmkanal verbindet die Würm mit dem Schloss Schleißheim. Er beginnt in Karlsfeld, verläuft streckenweise durch das Münchner Stadtgebiet und mündet nach etwa zehn Kilometern im südlichen Bereich des Schlossparks in den Mühlbach.
Durch ihn wird ein Großteil des Würmwassers in Richtung Oberschleißheim abgeleitet. Ein erster Würmkanal wurde 1601 gebaut, um die Schwaige Wilhelm V., ein landwirtschaftliches Gut bei Schleißheim, mit zusätzlichem Wasser aus der Würm zu versorgen. 1690/91 ließ Max Emanuel einen neuen, geraden und weiter nördlich verlaufenden Kanal bauen. Zusammen mit dem Isar-Schleißheimer Kanal war und ist der Würmkanal Hauptwasserlieferant für die Schlossanlagen von Schleißheim und war früher auch Transportweg für Baumaterialien.

Von Karlsfeld radelten wir entlang der Würm bis zur Höhe des Biergartens „Inselmühle“, von dort an der Mühlangerstr. bis zum Beginn der Grünanlagen oberhalb vom Aubinger Tunnel und weiter über die „Aubinger Geschichtsmeile“
Den Abschluss bildetet eine Fahrt auf schmalen Wegen [Bruno: „Einbahnstraßen“) durch die Moosschwaige und eine letzte Rast am Moosschwaigsee. Fred berichte aus Jugendtagen, als der Moosschwaigsee noch nicht so verlandet war und die Germeringer Buben hier zum
Schwimmen geradelt sind. Der Name „Moosschwaigsee“ setzt sich zusammen aus „Moos“ (Bayerisch für „Moor“) und „Schwaige“ = leitet sich von mittelhochdeutsch „sweige“ für ‚Sennerei, Herde, Viehhof‘ ab.

Nach ca. 75 km und 8 Stunden gemeinsamer Radtour verabschiedeten sich leicht ermattete, stolze und begeisterte Radler voneinander.


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